Der Liebe ist es egal, wen du liebst
Kurze Liebesgedichte oder auch mal lang - über Vielfalt und Freiheit
Im November 2025 erscheint mein neuer Gedichtband „Der Liebe ist es egal, wen du liebst“ – eine lyrische Sammlung, die sich der Liebe in all ihren Formen widmet. Nach meinem Debüt MÄNNERROSA setze ich mit diesem zweiten Werk ein poetisches Zeichen für Offenheit, Sanftmut und die Kraft der Gefühle.
Schon der Titel macht deutlich: Liebe kennt keine Grenzen, keine Schubladen, keine vorgeschriebenen Muster. Sie ist universell – und gerade darin einzigartig. In über 40 Liebesgedichten über Vielfalt lade ich dazu ein, Nähe, Sehnsucht, Schmerz und Glück neu zu entdecken.
Warum kurze Liebesgedichte über Vielfalt?
Seit Jahrhunderten besingen Dichterinnen und Dichter die Liebe. Doch oft geschieht das aus einer sehr engen, heteronormativen Perspektive. Mit meinen Texten möchte ich diese Tradition öffnen. Denn Liebe ist größer, freier und vielfältiger, als es gesellschaftliche Normen lange vermuten ließen.
Ich schreibe für alle, die lieben – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Orientierung. Meine Gedichte sind ein Versuch, die Sprache zu finden für das, was uns im Innersten verbindet: die Sehnsucht nach Nähe, Geborgenheit und Echtheit.
Vier Kapitel – vier Facetten der Liebe
Mein Gedichtband ist in vier Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel erzählt eine eigene Facette der Liebe, die sich im Zusammenspiel zu einem großen Ganzen fügt.
1. Gezeiten der Berührung
Dieses Kapitel erzählt von den Anfängen: von zaghaften Momenten, vom ersten Blick, vom leisen Aufeinandertreffen zweier Seelen. Die „Gezeiten“ stehen für das Kommen und Gehen von Gefühlen – manchmal sanft wie Ebbe und Flut, manchmal stürmisch wie ein unerwarteter Wellenschlag.
2. Siehst du uns
Hier geht es um Sichtbarkeit und Selbstverständnis. Liebende, die sich nicht in traditionelle Rollen pressen lassen, stehen im Mittelpunkt. „Siehst du uns“ ist eine Einladung, Liebe so zu betrachten, wie sie wirklich ist – vielfältig, offen und stark. Es sind Gedichte über Mut, Stolz und die Kraft, gemeinsam sichtbar zu werden.
3. Die wir waren
Nicht jede Liebe bleibt. Dieses Kapitel ist von Erinnerung und Vergänglichkeit geprägt. Es erzählt von Herzschmerz, von Abschieden, von dem bittersüßen Gefühl, das bleibt, wenn man auf vergangene Liebe zurückblickt. „Die wir waren“ ist ein lyrisches Archiv aus Verlust, Sehnsucht und zarten Erinnerungen.
4. Verwandte Seelen
Das letzte Kapitel öffnet den Blick in die Weite: Begegnungen, die jenseits von Normen verbinden, und Momente, in denen man sich in einer anderen Seele wiederfindet. Hier schwingt die Gewissheit mit, dass Liebe grenzenlos ist – ein Band, das Menschen verbindet, egal wie verschieden sie scheinen und das Leben endet.
Ein Bekenntnis zur Liebe
Im Prolog des Buches schreibe ich: „Das Einzige zu retten, was zu retten wert ist – die Liebe selbst.“
Dieser Satz fasst meine Haltung zusammen: In einer Welt, die von Konflikten, Spaltungen und Polarisierung geprägt ist, braucht es die Liebe als Gegenkraft. Sie ist das, was uns zusammenhält – sie ist die Sprache, die wir alle verstehen.
Mit meinen Liebesgedichten über Vielfalt möchte ich dieser Sprache Raum geben. Worte, die nicht belehren, sondern berühren. Verse, die zeigen, dass Liebe nicht exklusiv ist, sondern inklusiv.
Für wen ist dieses Buch?
Mein Gedichtband richtet sich an alle, die lieben. An Paare, die sich wiederfinden wollen. An Menschen, die Trost suchen nach einer Trennung. An Verliebte, die ein Geschenk machen möchten. Und an Leser*innen, die die Liebe in all ihren Farben und Formen feiern möchten.
„Der Liebe ist es egal, wen du liebst“ ist mehr als ein Gedichtband – es ist ein Bekenntnis. Ein Plädoyer für Offenheit, für das Sichtbarwerden, für Zärtlichkeit und Leidenschaft. Vor allem aber ist es eine Einladung, das Einzige zu bewahren, was wirklich zählt: die Liebe selbst.
