Kurzes Gedicht zum Jahreswechsel

Kurzes Gedicht zum Jahreswechsel: Am Rand des Jahres innehalten

Am Ende eines Jahres entsteht ein besonderer Zwischenraum.
Ein Moment des Stillwerdens, bevor etwas Neues beginnt.
Dieses Gedicht lädt dazu ein, genau dort innezuhalten – am Rand des Jahres.

Rückblick ohne Urteil

Ein Jahr liegt hinter uns. Mit leisen Momenten, Brüchen, Herausforderungen und Augenblicken, die uns wachsen ließen.
Nicht alles war leicht. Nicht alles verständlich.
Und doch gehört alles zu dem, was wir geworden sind.

Gerade zum Jahreswechsel zeigt sich, wie wichtig Mitgefühl, Offenheit und Verständnis sind – für uns selbst und füreinander.

Das Gedicht

Am Rand des Jahres
halten wir kurz inne.
Möge das Neue
für immer Frieden bringen
und die Liebe über alles gewinnen,
für dich, für uns, für die Welt.

Hoffnung auf das Neue

Der Beginn eines neuen Jahres muss nicht laut sein.
Manchmal reicht ein stiller Wunsch:
dass Frieden Raum findet – in unseren Herzen, in unseren Beziehungen und in der Welt. Dass Liebe stärker bleibt als das Trennende.
Und dass wir uns erinnern, was wirklich zählt.

Für dich. Für uns. Für die Welt.

Dieses Gedicht ist kein Versprechen.
Es ist eine Einladung. Zum Innehalten. Zum Fühlen. Zum Verbunden-Bleiben. Möge das neue Jahr eines sein, das verbindet.

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Wintersonnenwende Gedicht: Wenn der Tag an Licht gewinnt

Die Wintersonnenwende markiert den kürzesten Tag des Jahres.
Nicht als Bruch, sondern als leise Bewegung. Dieses Wintersonnenwende-Gedicht betrachtet nicht die Zeit selbst, sondern ihre Gestalt – das Licht, das zaghaft zurückkehrt, und die Nacht, die allmählich Raum verliert.


Gedicht

Der Tag zeigt sich
von seiner kürzesten Seite.
Nicht von der Zeit,
eher durch seine Gestalt.

Denn das Licht des Tages,
das sich durch das Grau
und den weiten Nebel zieht,
ist so viel kürzer, als an allen
anderen, noch so schönen Tagen.

Der Winter die Sonne wendet,
und die tiefe schwarze Nacht
mit all ihren Diamanten
leuchtet ein bisschen länger,
ein bisschen verworrener.

Denn nun ist es an der Zeit,
die Sekunden abzugeben,
dass der Tag an Licht gewinnt
und der Nacht die Länge schwindet.


Gedanken zur Wintersonnenwende

Die Wintersonnenwende ist kein lauter Neubeginn.
Sie ist ein Versprechen in kleinen Schritten. Sekunde für Sekunde kehrt das Licht zurück – unaufdringlich, fast unbemerkt. Genau dort verortet sich dieses Gedicht: im Übergang zwischen Dunkel und Hoffnung.


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– Alexander

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An Wochenenden

Kurzes Liebesgedicht über Nähe

Manchmal ist Liebe
nicht groß.
Nicht laut.
Nicht geplant.

Manchmal ist sie ein Wochenende,
das sich verliert zwischen Nähe, Lachen
und dem Gefühl, dass Zeit plötzlich keine Rolle mehr spielt.

Dieses kurze Liebesgedicht erzählt von genau diesen Momenten:
von Körpernähe, Vertrautheit und dem stillen Glück,
wenn nichts zählt – außer wir.


An Wochenenden

An Wochenenden
mit Dir endlos schmusen,
nach der Unterwäsche suchen.

Unsere Blicke festhängen
beim Duschen,
Hand in Hand das Weite suchen.

Nichts bestimmt unsere Zeit,
sind wir zu zweit.


Ein Gedicht über Nähe und Freiheit

Dieses kurze Gedicht beschreibt Liebe im Alltag:
ungeplant, leicht, vertraut.
Es geht um Nähe ohne Eile
und um Freiheit, die entsteht,
wenn zwei Menschen sich wirklich sehen.


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Toleranz

Toleranz beginnt oft im Kleinen. Dieses kurze Gedicht nähert sich Fairness und Vielfalt als stillen Haltungen – nachdenklich, offen und mit einem Blick auf das Gemeinsame.

Toleranz ist kein Wort;
sie ist Macht zu jeder Zeit,
an jedem Ort.

Die Macht in dir selbst,
ein Zeichen zu geben,
um nach Besserem zu streben.

Toleranz ist kein Spiel;
sie ist eine Einstellung
mit verfolgtem Ziel.

Einstellung zum Leben:
ob verrückt, normal –
einfach Fairness geben.

Toleranz ist kein Wort zum Spielen;
sie zeigt Größe gegenüber den Menschen,
die es mit Sicherheit verdienen.

-A

„Toleranz“ weiterlesen

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Herz in Lockdown

Mein Herz ist locked,
mein Herz ist down
schon seit einer Ewigkeit
kein Entkommen.

Mein Herz ist locked
von der Welt
abgeriegelt in sich gekehrt.

Mein Herz ist down,
verstummt in Leere
in unendlichen Träumen.

Mein Herz ist locked,
wartet auf die Zeit
das Ende der Verschlossenheit.

Mein Herz ist stark,
wird wiedergeboren
aus dem Lockdown.

-A

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Deine Hände

In deinen Händen
liegt eine Kraft.

Entspannen meine Seele,
wenn ich mit dir Hand in Hand gehe.

Weich und zart,
wenn du meinen Kopf berührst.

Rau und wild,
wenn du mich durch das Bett wühlst.

Kräftig und betont,
wenn du mit mir durch die Wohnung tanzt.

Abwehrend und streng,
wenn du mich für ein paar Minuten verbannst.

Warm und seidig,
wenn wir uns nach Langem wiedersehen.

Einsam und verlassen,
wenn du meine nicht spüren kannst.

-A

Alle Liebesgedichte kannst du hier lesen. Schreibe mir gerne deine Meinung oder teile meine Gedichte, wenn du magst.

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Glücklichmachserum

Wenn ich an dich denke,

leuchten noch immer die Sterne,

zu denen wir aufgesehen haben.

Es klingen noch immer die Glocken,

die wir an den Baum gehängt haben.

Und dann ist da diese Wärme im Herzen,

wenn die Kälte um mich herum alles verstummt.

Die Gedanken an dich sind immer wieder

mein Glücklichmachserum.

-A

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Hast du mal Zeit

Hast mal Zeit für mich?
Ja, ich frage dich.
Schau dich nicht so um.
Das ist kindisch und dumm.

Niemand anderen will ich fragen,
um an zwei Hände zu gelangen.

Du weisst doch wie Freunde sind
busy bis zum Kinn
und wenn du mal Hilfe brauchst,
ist die Zeit auf einmal aufgebraucht.

Ja, ich passe auf
meine Zeit ist auch kostbar
und jetzt für andere mal aufgebraucht.
Für alle die sich ducken
und sich gern an der Zeit verschlucken.

Kommst morgen mal vorbei?
Ich brauche eine helfende Hand oder zwei.
Ja, deine Hände sollen es sein
meine sind ja auch die deine da,
wenn du danach schreist.

-A

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Antikriegslyrik: Dein Held

Ich kann heute nicht dein Held sein.
Ich ziehe in den Krieg.
Ich kann nicht dein Held sein.
Unser Alltag in Scherben liegt.

Flieh mit deiner Mutter
vor dem Wahnsinn eines Mannes.
Flieh mit deiner Schwester
sie weißt dir den weg

Ich komme nach sobald ich kann.
Ich bin nicht dein Held heute.
Nur  dein liebender Vater
mit einer Waffe in der Hand.

-A


Diese Antikriegslyrik entstand als der Krieg in der Ukraine ausgebrochen ist und steht für jeden weiteren Krieg und liebenden Vater, der für sein Land in den Krieg ziehen muss. Ein Vater sollte im Alltag des Lebens ein Held für sein Sohn sein und nicht im Krieg.

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Männerrosa: Liebesgedichte & Herzenssprüche

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