Dieses Liebesgedicht erzählt von Nähe unter fremden Blicken. „Ein Zelt aus Liebe“ alias „Starren“ beschreibt den Schutzraum, den zwei Menschen füreinander bilden, wenn Neid und Eifersucht von außen wirken.
Sie starren uns an,
dich und mich.
Eine Weile vergeht,
bis Augen sich bewegen.
Spürst du Blicke
so schwer auf der Haut,
hörst du die Sprüche
wie Schreie im Ohr?
Der falsche Neid
durch ihre Herzen bohrt,
der Wahnsinn
ihre Sinne betört.
Ein Zelt aus Liebe
für dich und mich,
der Schutz
vor nackter Eifersucht.
Dieses Liebesgedicht erzählt von dem Moment, in dem man erkennt, dass Liebe allein nicht genügt. „Kein Held“ beschreibt den schmerzhaften Entschluss, loszulassen, weil man nicht die Rolle erfüllen kann, die erwartet wird.
Ich kann nicht dein Held sein,
denn meine Macht ist zu klein
für uns zwei.
Die Einsamkeit kommt so schnell,
ich kann’s nicht ändern,
verzeih.
Deine Lippen
in meinen Gedanken,
sie spielen mit mir.
Meine Haut kann sich erinnern,
so schön waren die Küsse
von dir.
Such dir einen Helden,
der so stark liebt,
dass es weh tut –
wie bei mir.
Lass dich beschützen,
nur nicht von mir.
Ich wäre gern dein Held,
nur Liebe allein
gibt keine Kraft,
so lass ab
von mir.
Dieses Gedicht handelt von Freiheit und dem bewussten Loslassen. „Für die Ewigkeit“ beschreibt den Rückzug aus fremden Erwartungen und die Entscheidung, den eigenen Weg zu gehen.
Gedicht: Für die Ewigkeit
Sucht nicht nach mir, denn meine Spur verwischt sich im Wind. Die Natur ist mein Gehilfe für meine Flucht, sie ist mir positiv gesinnt.
Sucht nicht nach mir, ich bin nicht zu sehen. Ein Mann wie ein Fels, verzweigt wie eine Wurzel.
Eine Verschwendung der Zeit,
in der ihr sucht. Ihr schaut nicht nach oben,
nicht nach unten, denn genau da werde ich sein, wenn ihr nach mir lauert.
Sucht nicht nach mir, ich bin schon zu weit, denn da, wo ihr seid,
war ich schon vor Stunden, und meine Kraft ist grenzenlos.
Sucht nicht nach mir, es ist vorbei, ich bin frei für die Ewigkeit.
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Kurzes Gedicht zum Jahreswechsel: Am Rand des Jahres innehalten
Am Ende eines Jahres entsteht ein besonderer Zwischenraum. Ein Moment des Stillwerdens, bevor etwas Neues beginnt. Dieses Gedicht lädt dazu ein, genau dort innezuhalten – am Rand des Jahres.
Rückblick ohne Urteil
Ein Jahr liegt hinter uns. Mit leisen Momenten, Brüchen, Herausforderungen und Augenblicken, die uns wachsen ließen. Nicht alles war leicht. Nicht alles verständlich. Und doch gehört alles zu dem, was wir geworden sind.
Gerade zum Jahreswechsel zeigt sich, wie wichtig Mitgefühl, Offenheit und Verständnis sind – für uns selbst und füreinander.
Das Gedicht
Am Rand des Jahres halten wir kurz inne. Möge das Neue für immer Frieden bringen und die Liebe über alles gewinnen, für dich, für uns, für die Welt.
Hoffnung auf das Neue
Der Beginn eines neuen Jahres muss nicht laut sein. Manchmal reicht ein stiller Wunsch: dass Frieden Raum findet – in unseren Herzen, in unseren Beziehungen und in der Welt. Dass Liebe stärker bleibt als das Trennende. Und dass wir uns erinnern, was wirklich zählt.
Für dich. Für uns. Für die Welt.
Dieses Gedicht ist kein Versprechen. Es ist eine Einladung. Zum Innehalten. Zum Fühlen. Zum Verbunden-Bleiben. Möge das neue Jahr eines sein, das verbindet.
Die Wintersonnenwende markiert den kürzesten Tag des Jahres. Nicht als Bruch, sondern als leise Bewegung. Dieses Wintersonnenwende-Gedicht betrachtet nicht die Zeit selbst, sondern ihre Gestalt – das Licht, das zaghaft zurückkehrt, und die Nacht, die allmählich Raum verliert.
Gedicht
Der Tag zeigt sich von seiner kürzesten Seite. Nicht von der Zeit, eher durch seine Gestalt.
Denn das Licht des Tages, das sich durch das Grau und den weiten Nebel zieht, ist so viel kürzer, als an allen anderen, noch so schönen Tagen.
Der Winter die Sonne wendet, und die tiefe schwarze Nacht mit all ihren Diamanten leuchtet ein bisschen länger, ein bisschen verworrener.
Denn nun ist es an der Zeit, die Sekunden abzugeben, dass der Tag an Licht gewinnt und der Nacht die Länge schwindet.
Gedanken zur Wintersonnenwende
Die Wintersonnenwende ist kein lauter Neubeginn. Sie ist ein Versprechen in kleinen Schritten. Sekunde für Sekunde kehrt das Licht zurück – unaufdringlich, fast unbemerkt. Genau dort verortet sich dieses Gedicht: im Übergang zwischen Dunkel und Hoffnung.
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Manche Heimfahrten sind mehr als ein Weg von A nach B. Dieses Liebesgedicht erzählt von Nähe, Vertrautheit und dem leisen Abschied, der zwischen Ankommen und Alleinsein liegt.
Im Taxi nach Hause
Du fährst mich heim durch die dunklen Straßen, und die Scheinwerfer biegen gemeinsam ab, weil das Navi sie vereint, in eine Richtung verwiesen hat.
Die kleinen Lichter leuchten überall in der Dunkelheit, in den Gärten und den Fenstern. Alles weihnachtlich glitzert, so friedlich das dunkle Zelt, das mich in die Fahrt einhüllt.
Und du fährst mich, wie im Taxi, nach Hause, wehmütig gegen die Zeit, spaltest meinen Geist in Hoffnung und Einsamkeit mit deiner Vertrautheit.
Und irgendwo zwischen Ankommen und dem Öffnen der Tür bleibt etwas von mir auf dem Beifahrersitz zurück, wartet im Nachglühen der Wärme, bis auch diese Nähe verstummt.
Manchmal ist Liebe
nicht groß. Nicht laut. Nicht geplant.
Manchmal ist sie ein Wochenende, das sich verliert zwischen Nähe, Lachen und dem Gefühl, dass Zeit plötzlich keine Rolle mehr spielt.
Dieses kurze Liebesgedicht erzählt von genau diesen Momenten: von Körpernähe, Vertrautheit und dem stillen Glück, wenn nichts zählt – außer wir.
An Wochenenden
An Wochenenden mit Dir endlos schmusen, nach der Unterwäsche suchen.
Unsere Blicke festhängen beim Duschen, Hand in Hand das Weite suchen.
Nichts bestimmt unsere Zeit, sind wir zu zweit.
Ein Gedicht über Nähe und Freiheit
Dieses kurze Gedicht beschreibt Liebe im Alltag: ungeplant, leicht, vertraut. Es geht um Nähe ohne Eile und um Freiheit, die entsteht, wenn zwei Menschen sich wirklich sehen.
Digitale Gewalt begegnet uns heute überall: in Kommentaren, in Nachrichten, in unbedachten Worten, die ungefiltert auf Menschen treffen. Dieses Gedicht stellt die Frage, wie wir uns im Strudel der anonymen Stimmen behaupten können, ohne selbst hart zu werden. Ein Lebensgedicht über Verletzlichkeit, Verantwortung und den Wunsch, Liebe zu säen, wo sonst nur Lärm entsteht.
Beschütze mich Beschütze mich vor der Gewalt, vor den zügellosen Worten, die an meine Seele knallen.
Sie lassen sie los, sie lassen sie fallen, jede einzelne Silbe – keine Gnade für uns alle.
Jeder tut seine Gedanken kund, so viele unverblümte Meinungen, so viele offene Wunden, die im Netz nach Erlösung suchen.
Beschütze mich, beschütze mich vor den Zeilen. Sie denken nicht nach, bevor sie ihren Wahnsinn teilen.
Kein Bedacht, keine anerkannten Fakten, nur noch geschürter Hass, der auf Menschen prasselt.
Der Anstand ist verloren, ein anonymer Wirbelwind. Die Stimmung kippt so schnell, weil alle sich im Mitleid sonnen.
Beschütze mich, beschütze mich vor der Gewalt und nicht so zu werden wie sie. Ich möchte Liebe säen statt Lärm.
Abschluss: Dieses Gedicht macht sichtbar, wie zügellos Worte im digitalen Raum geworden sind und wie notwendig es ist, innere Grenzen zu setzen. Es lädt ein, bewusst zu sprechen, Verantwortung zu übernehmen und dem Lärm etwas entgegenzusetzen: Liebe, Bedacht und Menschlichkeit.
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