An Wochenenden

Kurzes Liebesgedicht über Nähe

Manchmal ist Liebe
nicht groß.
Nicht laut.
Nicht geplant.

Manchmal ist sie ein Wochenende,
das sich verliert zwischen Nähe, Lachen
und dem Gefühl, dass Zeit plötzlich keine Rolle mehr spielt.

Dieses kurze Liebesgedicht erzählt von genau diesen Momenten:
von Körpernähe, Vertrautheit und dem stillen Glück,
wenn nichts zählt – außer wir.


An Wochenenden

An Wochenenden
mit Dir endlos schmusen,
nach der Unterwäsche suchen.

Unsere Blicke festhängen
beim Duschen,
Hand in Hand das Weite suchen.

Nichts bestimmt unsere Zeit,
sind wir zu zweit.


Ein Gedicht über Nähe und Freiheit

Dieses kurze Gedicht beschreibt Liebe im Alltag:
ungeplant, leicht, vertraut.
Es geht um Nähe ohne Eile
und um Freiheit, die entsteht,
wenn zwei Menschen sich wirklich sehen.


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Du sammelst mich auf

Manchmal ist Liebe kein Begehren, sondern Bleiben.
Dieses Liebesgedicht erzählt von Freundschaft, von Nähe in schwierigen Momenten und davon, wie es sich anfühlt, aufgefangen zu werden, wenn man selbst nicht mehr kann.

Du sammelst mich auf,
wenn alles zerbricht.
Du sammelst mich auf,
wenn das Herz zerbricht,
aufhört zu schlagen
und nichts mehr
durch die Adern fließt.

Du fegst alles zusammen
und nimmst mich mit zu dir.
Du versuchst zu beleben,
was sich kaum noch regt.
Das T-Shirt ist mit Tränen besät
und trocknet kaum auf dem Weg zu dir.

Dein Bett wiegt mich in Geborgenheit.
Die Stille und eine liebevolle Umarmung
beruhigen mein Herz für den Moment.
Doch die Nacht verrät Unruhe,
weil meine Gefühle so wild in mir spielen.
Die Zigaretten in der Küche verglühen.

Die ganze Nacht sitz ich nun hier,
rauche eine nach der anderen,
bis die Sonne den Mond wegschiebt.
Ich versuche zu verstehen,
gähnend im Sonnenaufgang:
Wie konnte das alles passieren?

Du sammelst mich auf
in der rauchigen Morgenluft.
Machst mir Frühstück und bist der
Freund, der nicht zu fragen versucht.
Du ergründest nicht die Situation,
bist einfach nur da für mich.
Nichts ist mehr, wie es ist.

Was bleibt, sind Ränder aus Salz
und der Gang in diese Welt,
wie auf tausend Nadeln.
Jeder einzelne Stich geht direkt ins Herz
und bohrt die Wunden weiter auf,
versetzt mich in einen Rausch.

Doch du sammelst mich auf.

-A

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Das kleine Post-it – ein Liebesgedicht über Erinnerung und Nähe

Das kleine Post-it
an der Tür
sagt mir jeden Tag,
im strahlenden Gelb:
Deine Liebe war hier.

Eine Erinnerung
an deinen letzten Besuch.
Auch wenn er lange her ist,
spüre ich noch deine Gedanken
hinter meiner Wohnungstür.

Das kleine Post-it
an der Tür,
mit dem kleinen k,
spricht unsere Sprache,
die nur wir verstehen.

So klebt es schon eine Weile,
erinnert mich jeden Morgen
an dein Lächeln,
an deine Liebe zu mir.
Du warst hier.

„Das kleine Post-it – ein Liebesgedicht über Erinnerung und Nähe“ weiterlesen

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Eine rauche ich noch mit dir

„Eine rauche ich noch mit dir.“
Fünf Minuten grundlos länger
mit dir Zeit verlieren.

Smalltalk, Facetimen,
wie jeden Tag,
weil ich deine Stimme so mag.

Und schon erzählst du mir
in 5 Minuten kleine Ideen.
Deine IQOS nicht länger hebt.

Der Rauch vergeht – aufgelegt.

Später am Tag rufe ich dich an,
nerv dich wegen Kleinigkeiten ab,
du deine Ungeduld nicht halten kannst.

„Okey, eine rauche ich noch mit dir.“
Weitere dreißig Züge länger
grundlos mit dir über Blödsinn diskutieren.

Der Rauch verfliegt – Stimmen versiegen.

WhatsApp bleibt still. Ich warte,
bis du schreibst – vielleicht.
Denn wir verglimmen nie ganz – nur seicht.

Du meldest dich. Wie zu jedem „Guten Nacht“.
Und wieder sagst du: „Na komm, sei lieb.
Eine noch, bevor wir schlafen gehen.“

Der Rauch zur Nacht den Mond begrüßt.

-A

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Sie, die nicht sprechen kann

Sie, die nicht sprechen kann,
hat ein gebrochenes Herz am rechten Fleck.
Sie, die verurteilt ist,
ist so liebevoll zu jedem, den sie kennt.

Sie rennt die Treppen hinauf,
mit jedem Stockwerk schneller.
Euphorisch nimmt sie das Ende wahr
und sprintet noch schneller.

Außer Atem sie nun keucht,
auf der Spitze des Hochhauses sie sitzt.
Der Wind zieht an ihr vorbei,
ihre Haut, sie friert und schmerzt.

Sie wird ganz steif und weint.
Der Pullover neben ihr liegt.
Nur noch die Kette ihren Oberkörper bedeckt,
aus Muscheln sie das Meeresrauschen vernimmt.

Noch einmal sprechen zu den Menschen,
die ihr das Herz gebrochen.
Vielleicht heute Nacht mit
einem Brief die liebenden Menschen bedacht.

-A

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Deine Hände

In deinen Händen
liegt eine Kraft.

Entspannen meine Seele,
wenn ich mit dir Hand in Hand gehe.

Weich und zart,
wenn du meinen Kopf berührst.

Rau und wild,
wenn du mich durch das Bett wühlst.

Kräftig und betont,
wenn du mit mir durch die Wohnung tanzt.

Abwehrend und streng,
wenn du mich für ein paar Minuten verbannst.

Warm und seidig,
wenn wir uns nach Langem wiedersehen.

Einsam und verlassen,
wenn du meine nicht spüren kannst.

-A

Alle Liebesgedichte kannst du hier lesen. Schreibe mir gerne deine Meinung oder teile meine Gedichte, wenn du magst.

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Die Wache am Rande der Schuld

Die Sehnsucht
in deinem Schatten zerfällt,
deine plötzliche Nähe
alles anhält.
Die Liebe, die mir entrann,
hat sofort wieder begonnen.

All der Zweifel,
der mich so plagte,
ob du zurückkommst
und ich in der Einsamkeit warte.
Mit dem Schmerz, der erwachte,
als Begleiter meiner Wache.

Die Wache
am Rande der Schuld,
die ich mir auflud,
weil ich zu schnell aufgab.
Unser bedingungsloser Zug fuhr los
und kein Signal mehr aus der Ferne ruft.

Wir waren uns einig
alles, was wir sind, ist heilig.
Bedingungslose Liebe bis in den Tod,
auch wenn der eine dem anderen
mal weh tut,
ohne Absicht, ohne Not.

Doch ein Moment
ist mal zu viel.
Es kocht über an Emotionen
und aus einer Nichtigkeit
wird verletzte Eitelkeit,
die nicht an unsere Liebe erinnert.

Die Wache
am Rande der Schuld,
die ich mir auflud,
weil mich die Dummheit zu sich rief,
für einen Moment ohne Bedeutung.
Ich kann es nicht leugnen.

Die Sehnsucht
im Schatten zerfällt
nun ist es an uns,
ob alles wieder heilt.

-A

Kennst du schon: So enden wir

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Ich bin die Sonne

Ich bin die Sonne,
kitzle dich wach
an der Nase.
Meine Sonnenstrahlen kribbeln,
ich gebe auf dich acht.

Meine Wärme
begleitet dich durch den Tag
mit dem ersten Schritt
aus dem Bett.
Du meine bedingungslose Liebe
eingefangen hast.

Mal bin ich kälter,
mal bin ich heiß.
Es errötet deine Haut,
wenn sie in meine Reinheit taucht
wie ein langer Kuss – ein roter Hauch.

Ich bin die Sonne,
deine Beständigkeit.
Verlass dich auf mich
auf das tägliche Licht,
wie es in seinen Farben bricht.

Ich trockne deine Tränen,
an einem schlechten Tag.
Schenke dir ein Lächeln,
ich schmieg mich einfach an,
wenn du mich magst.

Trägheit gibt es mit mir nicht.
Ich bin die Sonne,
ich trage dich ans Licht,
bewege Gemüter,
mein Dasein besticht.

Wach auf – sieh dich um.
Meine Wärme die Natur verführt,
sie strecken ihre Fühler schon,
so grün, so bunt die Erde wegen mir schreit.
Ich bin die Sicherheit der Zeit.

Die Sonne bin ich.
Umschlinge dich mit meiner Lust,
meine Lebendigkeit
löscht deinen Durst
bis die Zeit in Dunkelheit versiegt – ganz kurz.

-A

Das Gedicht kannst du auch auf Spotify hören,
oder hier im Download

 

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Glücklichmachserum

Wenn ich an dich denke,

leuchten noch immer die Sterne,

zu denen wir aufgesehen haben.

Es klingen noch immer die Glocken,

die wir an den Baum gehängt haben.

Und dann ist da diese Wärme im Herzen,

wenn die Kälte um mich herum alles verstummt.

Die Gedanken an dich sind immer wieder

mein Glücklichmachserum.

-A

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Spielen

Spiel mit meinem Herz,
spiel mit mir.
Schlage es auf
wie das Buch neben dir.

Ein dicker Wälzer
und schwer
mit hartem Cover,
innen weiches Papier.

Lies in meinem Herzen,
saug die Zeilen auf,
entdecke meine Geschichte
und die Liebe zu dir.

Spiel mit meiner Lust,
spiel mit mir.
Entfache das Feuer
wie im Kamin hinter dir.

So heiß die Flammen
und zart,
viele schöne Farben
mal hoch, mal flach.

Zünde unsere Lust,
hauch ihr Leben ein.
Bewege unsere Körper
und die Liebe zu mir.

Spiel mit meiner Lust,
spiel mit mir.
Pack mich aus
ganz sacht.

Streichle die Haut,
küsse sie wach.
Greif zu,
gib auf alles acht.

Lass die Hand nach unten gleiten
und deine Lippen sie begleiten.
Spiel mit meinen Lippen,
spiel mit mir.

Feuchte Küsse,
Zungenhiebe.
Vom Hals, zum Schoß
gierige Triebe.

Hände greifen
nach Liebe.
Lippen umschließen
Muskelspiele.

-A

Das erotische Liebesgedicht findest du auch auf dem Männerrosa Audiobook Ich bin die Liebe auf Spotify oder hier als Download im Shop.

 

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