Manche Texte wollen nicht erklärt werden.
Sie wollen gelesen werden.
Still. Langsam. Wie man Kerzen anzündet.
Dieses Gedicht ist einer dieser Texte.
Vier Kerzen
Die erste Kerze sucht nach dir,
gräbt sich durch die Dunkelheit,
verbindet Licht mit Schatten,
ein Tunnel aus Achtsamkeit.Die zweite Kerze verlangt nach dir,
zeigt mir langsam den Weg,
ein kleines tanzendes Lichterspiel
bahnt sich durch die Straßen.Die dritte Kerze führt mich zu dir,
findet den Raum, mein Ziel,
meine Silhouette der Liebe –
so schön funkelt die Begierde.Die vierte Kerze verbindet mich mit dir,
bringt uns beide zum Leuchten,
weil wir nun ein Ganzes sind,
das, was wohl Liebe bedeutet.
Vielleicht liest du es einmal.
Und dann noch einmal.
Denn manche Worte sind wie Licht:
Sie verändern den Raum, in dem man steht.
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