Der König

Poesie über Macht, Zweifel und Liebe – Der König

Dieses Gedicht zeichnet das Bild einer Herrscherfigur zwischen Stärke und Verletzlichkeit. „Der König“ bewegt sich zwischen Macht, innerem Kampf und der Sehnsucht nach Liebe – als poetische Figur menschlicher Widersprüche.

DER KÖNIG

Ich bin der König
der Siege.
Ich mich auch selbst bekriege,
hier und da belüge.

Ich siege für uns.
Ich führe Krieg für uns.
Gehe voran mit unendlichem Mut.
Achtsamkeit – bin auf der Hut.

Ich bin der König.
Ich bin eure Macht.
Schaut meine Narben an,
was das Leben mit mir macht.

Mache weiter und nutze meine Macht.
Stelle heraus,
bringe das Licht zum Tag
und gewaltige Schatten in die Nacht.

Ich bin der König
der Gerechtigkeit.
Ich scheue nicht zu entscheiden
für Recht und Sicherheit.

Ich stelle mich über euch.
Hört mich an!
Erzähle euch,
was ich mit euch machen kann.

Ich bin der König
der Triebe.
Verschlinge Seelen
mit all den menschlichen Zügen.

Hört mich an!
Hört mich an!
Wie überlegen
Ich euch sein kann.

Ich bin der König
der Diebe.
Ich stehle eure Herzen
für die einzig wahre Liebe.

„Der König“ zeigt Macht nicht als reine Stärke, sondern als inneren Konflikt. Zwischen Verantwortung, Zweifel und Leidenschaft entsteht das Bild einer Figur, die zugleich herrscht und ringt.
Die Liebe erscheint am Ende als letzte, unerwartete Form von Macht.


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Dieses Gedicht findet sich auch im Buch „Männerrosa“.

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