Dieses Gedicht beschreibt eine erste Begegnung in ruhigen,
beobachtenden Bildern. Es folgt dem langsamen Annähern zweier Menschen ohne Vorausdeutung.
GEBROCHENES EIS
Nichts ahnend,
nicht denkend
ging ich durch den Gang.
Versunken, unbekümmert,
bis ein Treffen zweier Welten,
ein Tasten der Gesichter,
ein Leuchten in den Augen.
Der erste Blick,
der Auftakt des Abends.
Suchende Blicke,
sich im Kreise drehen,
suchen nach ihrem Gesicht.
Am Tisch,
am Ende des Raums,
ein Bild des Vertrauens,
Blicke tauschen sich aus.
Gespräche lenken ab,
bestell Getränke an der Bar.
Als sie neben mir stand,
das erste Wort fiel.
Zur rechten Zeit
das Eis gebrochen war.
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