Dieses Gedicht nähert sich der Angst in Momenten des Alleinseins.
„Niemand da“ beschreibt innere Leere, das Warten auf Nähe und die Gedanken, die in der Stille lauter werden.
Ich sitze hier
in meiner Angst,
ich sitze hier und warte,
lausche der Musik,
warte auf das Leben.
Niemand da,
niemand, der spricht,
mich belästigt,
mich verführt
aus der Angst.
Die Musik mich berührt,
sie verführt zum Denken.
Das Denken mich schwächt,
weil ein Gedanke
mich nicht schlafen lässt.
In jeder Minute
sich etwas verändert in mir,
hingerissen vom Lachen,
glücklich beim Weinen.
Tränen zeigen
die Grenzen der Angst
und führen mich weiter
bis zum inneren bitteren Schmerz,
der das Herz zerreißt.
-A
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