Zeit vergeht nicht laut. Dieses Lebensgedicht nähert sich der Vergänglichkeit des Lebens in ruhigen Bildern und nachdenklichen Momenten – zwischen dem, was war, und dem, was bleibt.
Einst,
als ich in den Spiegel sah,
war ich jung.
Die Zeit
mich mitgenommen hat,
auf ihren Weg
in die Zukunft.
Einst,
vor langer Zeit,
ging ich in den Gossen
bei Nacht
und suchte
einen Weg für den Tag.
Die Zeit
hat mich vergesslich gemacht.
Einst,
im Rausch,
sah ich die Zukunft
des Lebens auf der Erde.
Die Zeit
hat ihre eigenen Regeln gemacht.
Einst,
als ich jung war
und mich im Spiegel erkannte,
wusste ich,
dass nur die Zeit
mein Gegenspieler sein konnte.
-A
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