Im Taxi nach Hause

Liebesgedicht über Nähe und Abschied – Im Taxi nach Hause

Manche Heimfahrten sind mehr als ein Weg von A nach B.
Dieses Liebesgedicht erzählt von Nähe, Vertrautheit und dem leisen Abschied, der zwischen Ankommen und Alleinsein liegt.


Im Taxi nach Hause

Du fährst mich heim
durch die dunklen Straßen,
und die Scheinwerfer biegen
gemeinsam ab,
weil das Navi sie vereint,
in eine Richtung verwiesen hat.

Die kleinen Lichter leuchten
überall in der Dunkelheit,
in den Gärten und den Fenstern.
Alles weihnachtlich glitzert,
so friedlich das dunkle Zelt,
das mich in die Fahrt einhüllt.

Und du fährst mich,
wie im Taxi, nach Hause,
wehmütig gegen die Zeit,
spaltest meinen Geist
in Hoffnung und Einsamkeit
mit deiner Vertrautheit.

Und irgendwo zwischen Ankommen
und dem Öffnen der Tür
bleibt etwas von mir
auf dem Beifahrersitz zurück,
wartet im Nachglühen der Wärme,
bis auch diese Nähe verstummt.


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