In der Glut

Poetisches Gedicht über Feuer und Glut

Manche Bilder sprechen leise und brennen dennoch lange nach.
Dieses Gedicht erzählt von Feuer, Glut und der Kraft, die zwischen Ende und Neubeginn entsteht.


IN DER GLUT

Ein Feuer der Nacht,
Leben mitgebracht.
Leises Knacken,
leises Summen –
lässt Leben verstummen.

In den Farben der Glut:
der Tod.
Ein Feuer verschlingt alles,
Rauch und Asche verstehen sich hier,
kein Leben regt sich unter ihnen.

Ein Feuer der Nacht,
Zerstörung singt.
Es lacht laut
und zerreißt sich das Maul.

Tief im Inneren
sprudelt Leben –
Bewegung,
Energie.

Feuer ist Überleben,
als Neubeginn
oder Ende zu sehen.

Das Feuer dieser Nacht
hat Erinnerungen
und Besorgnis entfacht.


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