In der Glut

Manche Bilder sprechen leise und brennen dennoch lange nach.
Dieses Gedicht erzählt von Feuer, Glut und der Kraft, die zwischen Ende und Neubeginn entsteht.


IN DER GLUT

Ein Feuer der Nacht,
Leben mitgebracht.
Leises Knacken,
leises Summen –
lässt Leben verstummen.

In den Farben der Glut:
der Tod.
Ein Feuer verschlingt alles,
Rauch und Asche verstehen sich hier,
kein Leben regt sich unter ihnen.

Ein Feuer der Nacht,
Zerstörung singt.
Es lacht laut
und zerreißt sich das Maul.

Tief im Inneren
sprudelt Leben –
Bewegung,
Energie.

Feuer ist Überleben,
als Neubeginn
oder Ende zu sehen.

Das Feuer dieser Nacht
hat Erinnerungen
und Besorgnis entfacht.


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In Poesie findest du Gedichte voller Bilder, Gedanken und stiller Beobachtungen. Weitere Texte entdeckst du im Männerrosa Gedichte Blog.

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New York, New York

New York ist mehr als ein Ort — es ist ein Lebensgefühl.
Dieses Lebensgedicht nähert sich der Stadt, den Erlebnissen und den Momenten, in denen Menschen zwischen Bewegung und Erinnerung stehen. Ein Text über Leben, Stadt und das, was bleibt.

New York, New York
Ich laufe durch deine Straßen
und muss plötzlich lächeln.
Erinnere mich an das letzte Mal,
an all deine coolen Spots,
die ich jedes Mal neu entdecke.

New York, New York
Du bist so unberechenbar,
machst jede Stunde einzigartig.
Und jede Show trägt ihren eigenen Charme,
inklusive deinem Christmas Spectacular.
Hundert Jahre Rockettes – einfach wunderbar.

New York, New York
Weißt du was?
Ich liebe deine kleinen Oasen,
die kleinen und großen Parks,
mit denen du zu jeder Jahreszeit verzauberst
und mitten im Trubel kurze Pausen schenkst.

NEW YORK, NEW YORK
Du lässt mich nicht los.
Ich komme ganz sicher wieder,
denn ich finde jedes Mal etwas Neues.
Du hältst immer eine Überraschung bereit –
und genau das macht dich so sympathisch.

New York, New York
Ich muss dir etwas gestehen:
Du allein bist es nicht.
Ich habe immer die Liebe dabei.
Alle Erinnerungen teilen wir durch zwei
und machen dich dadurch unvergleichlich.

-A

Weitere Texte findest du im Gedichte Blog.

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Wenn alles leiser wird

Der Sommer wird leiser.
Dieses Gedicht nähert sich dem Übergang zwischen Wärme und Kälte, zwischen Abschied und Erinnerung. Eine poetische Momentaufnahme über das Verblassen, das Innehalten und das Bewahren dessen, was war.

Alles wird kälter,
kälter und kälter –
der Wind,
die Mauern,
die Herzen,
die sich stärker zusammenziehen.

Alles wird blasser,
blasser und blasser –
die Bäume,
die Horizonte,
die Hände,
die in den Taschen verschwinden.

Alles wird leiser,
leiser und leiser –
die Straßen,
die Stimmung,
die Stimmen,
die nach innen fliehen.

Alles wird rauer,
rauer und rauer –
der Tag,
die Begegnungen,
die Haut,
die nach mehr Wärme verlangt.

Doch alles wird schöner,
immer schöner –
die Gedanken,
die Erinnerungen,
die Bilder,
die wir im Sommer sammeln konnten.

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Männerrosa: Liebesgedichte & Herzenssprüche

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