Der Sommer wird leiser.
Dieses Gedicht nähert sich dem Übergang zwischen Wärme und Kälte, zwischen Abschied und Erinnerung. Eine poetische Momentaufnahme über das Verblassen, das Innehalten und das Bewahren dessen, was war.
Alles wird kälter,
kälter und kälter –
der Wind,
die Mauern,
die Herzen,
die sich stärker zusammenziehen.
Alles wird blasser,
blasser und blasser –
die Bäume,
die Horizonte,
die Hände,
die in den Taschen verschwinden.
Alles wird leiser,
leiser und leiser –
die Straßen,
die Stimmung,
die Stimmen,
die nach innen fliehen.
Alles wird rauer,
rauer und rauer –
der Tag,
die Begegnungen,
die Haut,
die nach mehr Wärme verlangt.
Doch alles wird schöner,
immer schöner –
die Gedanken,
die Erinnerungen,
die Bilder,
die wir im Sommer sammeln konnten.
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Der Liebe ist es egal, wen du liebst
-A
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