Ich vermisse dich

Ich vermisse dich – poetisches Gedicht über Sehnsucht, Erinnerung und den Verlust eines geliebten Menschen

Manchmal ist das Schmerzlichste am Vermissen nicht die Abwesenheit eines Menschen, sondern die Angst, die gemeinsamen Erinnerungen könnten mit der Zeit verblassen. Aus klaren Bildern werden Fragmente, aus vertrauten Gesprächen einzelne Worte. Dieses Gedicht erzählt von der Sehnsucht nach einem Menschen, dessen Spuren im Herzen bleiben, auch wenn sie im Gedächtnis langsam verschwimmen.

Ich vermisse dich

Ich vermisse dich und
vermag nicht zu sagen, wie sehr.
Die kleinen Erinnerungsstückchen scheitern,
scheitern am Gesamtbild –
keine Vervollständigung mehr.

Ich vermisse ein Bild,
eine Erinnerung an dich.
Sie ist so unklar,
Gedanken lassen mich im Stich,
das Puzzle ist unvollständig.

Ich vermisse den Moment,
in dem wir zusammen rumspinnen.
Kann die Worte doch nicht mehr fassen,
bei denen du lächelst –
alles fängt an zu verblassen.

Ich vermisse dich.
Mit all den Bildern, die schwinden,
den Worten, die keine Sätze mehr bilden.
Alles, was bleibt, sind Fragmente von dir.
Papa, es tut weh, dich nicht mehr zu spüren.

Erinnerungen bewahren einen Menschen oft länger als Fotografien oder Gegenstände. Doch selbst wenn einzelne Bilder verblassen, bleibt die Bedeutung dessen, was einmal war. Vielleicht sind es gerade die Fragmente, die zeigen, wie tief eine Verbindung wirklich gewesen ist.

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In moderne Liebesgedichte findest du Gedanken, Bilder und leise Beobachtungen. Weitere Texte entdeckst du im Männerrosa Gedichte Blog. Dieses Gedicht ist Teil meines Buches
Der Liebe ist es egal, wen du liebst.

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