Kennt ihr mich

Ich sag was mir gefällt,
ob es euch passt oder missfällt.

Verachte jeden der tötet,
verachte mich, wenn ich Fehler begehe.

Ich bin stolz auf so manche Sachen,
verkaufe mich nicht für Geld an die Massen.

Meine Gefühle spielen verrückt,
bin so sentimental.

Meine Schwächen sind offen zeig bar,
machen mich zum Mensch.

Leiden in den Nächten
schützt mich vor euch.

Ich weine an so vielen Tagen,
ich bin ein Mann, ich kann’s ertragen.

Ich bin groß,
doch so unscheinbar.

Meine Stärke bin ich,
nur ich kann mich besiegen.

Ich brauche Schutz vor euch,
um Schmerzen zu umgehen.

Verkleidung nach außen ist stark bedacht,
alles Fassade.

Meine Trauer ist sehr stark
für das Leben und den Menschen,

Die Berührung ist sehr groß
um euer selbst.

Wer mich liebt brauch viel Mut,
denn öffnen werde ich mich nur einem.

Verlernen, das Lachen, nie im Leben
man lebt länger laut den Medien.

Ein großes Herz habe ich,
bin da für jeden da, der mich braucht.

Glücklich werden mit mir selbst,
ich arbeite dran und schaffe es auch.

Mein Leben wird beendet
wie Gott es will.

Euer Wissen von mir ist sehr klein,
kennen wird mich nicht jeder von euch allen.

-A

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THE SOUND OF SILENCE – SARAH BARELLY & BELLA ROBIN

Liebe Poesie Freunde
heute starte ich eine neue Kategorie: „Lieblingssongs.“
Die Idee kam mir spontan, da ich so viele wunderschöne Songs höre und diese einfach mit euch teilen möchte. Somit eine Kategorie, die nicht von mir persönlich geschrieben wird, sondern geteilte Inhalte beinhaltet.
Heute geht es um den neuen Song von Sarah Barelly
Lieben Gruss
Alexander

Liedtext:

Hello darkness, my old friendI’ve come to talk with you againBecause a vision softly creepingLeft its seeds while I was sleepingAnd the vision that was planted in my brainStill remainsWithin the sound of silence
In restless dreams, I walked aloneNarrow streets of cobblestone‚Neath the halo of a street lampI turned my collar to the cold and dampWhen my eyes were stabbed by the flash of a neon lightThat split the nightAnd touched the sound of silence
And in the naked light, I sawTen thousand people, maybe morePeople talking without speakingPeople hearing without listeningPeople writing songs that voices never sharedAnd no one daredDisturb the sound of silence
„Fools“ said I, „You do not knowSilence like a cancer growsHear my words that I might teach youTake my arms that I might reach you“But my words, like silent raindrops fellAnd echoed in the wells of silence
And the people bowed and prayedTo the neon god they madeAnd the sign flashed out its warningIn the words that it was formingThen the sign said, „The words on the prophets are written on the subway wallsIn tenement halls“And whispered in the sound of silence

Es ist die 12. Staffel im Jahr 2022, als sich die Travestiekünstlerin Sarah Barelly und Bella Robin bei The Voice of Germany kennenlernen.

Sarah begeisterte damals die Jury in den Blind Auditions mit einer Piano Version von Sportfreunde Stillers Klassiker «Ein Kompliment». Peter Maffay sowie Mark Foster hörten das gewisse Etwas heraus und drehten sich für Sarah um – kämpften um das zukünftige Teammitglied. Nach reichlicher Überzeugungsarbeit der beiden möglichen Coaches entschied sich Sarah, nach einem spontanen Duett mit Peter Maffays «Ich wollte nie erwachsen sein», für das Team des Rock Musikers.

Nach den Blinds ist vor den Battles. Hendrikje Balsmeyer [Ehefrau von Peter Maffay] wählte einen der größten Klassiker von 1964 für Sarah und ihre Battlepartnerin aus – «The Sound of Silence».
Es sollte kein „herkömmliches“ Battle werden. Es sollte eines der „Highlight Momente“ der Staffel werden – so Stefanie Kloß, von der Band Silbermond.

Der Battle Song [im Original von Simon & Garfunkel], inspirierte Sarah so sehr, dass sie diesen Song unbedingt ungekürzt & in voller Länge in ihr Repertoire aufnehmen wollte. Für dieses Duett hat sich Sarah an eines der zahlreichen Talente der Staffel gewandt – Bella Robin.

Bella ging in die Blinds mit «I Surrender» von Celine Dion, was ihr am Ende einen Vierer-Buzzer bei den Coaches bescheren sollte. Mit Team Rea marschierte sie durch die Battles und schaffte es mit ihrer wirklich einzigartigen Stimme bis in die Sing Offs.

Bella sagte Sarah zu und sie trafen sich im Studio von Alexander Precht in Hamburg, um dem Sound gemeinsam ihre Stimme zu verleihen. So kam es, dass die beiden so unterschiedlichen Stimmenfarben, aus dunkler, warmer Stimmlage von Sarah, mit der glockenklaren von Bella, zu einem Duett der Harmonie & Harmonien wurden. «The Sound of Silence» von Sarah Barelly [feat. Bella Robin] verspricht 4 Minuten & 8 Sekunden Emotionen mit sämtlichen Höhen & Tiefen.


Links zur Künstlerin

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Alte Seelen

Kennt ihr die alten Seelen,
die in uns weiterleben?
Die inneren Stimmen,
die auftauchen und unser Leben bestimmen?

Sie bestimmen Entscheidungen,
bestimmen mich.
Ganz unbewusst,
ist alles richtig.

Kennt ihr die alten Seelen,
die uns in Träumen begegnen?
Alte Geister, alte Wesen,
Augenlider sich wild bewegen.

Bewege mich in meinem Leben,
regiere es nach Sinn und Verstand.
Ich habe keine Angst.
Nein, vor nichts – ich bin ich.

Kommt, ihr Stimmen dieser Welt.
Haha, ich stimme für mich.
Meine Geister sind mit mir,
mich rettet ihr nicht.

Kennt ihr die alten Seelen?
Ich bin die eine,
die dich beschützt wie mich meine.
Eine schützende Hand über dir liegt.

Ich bin so alt,
mentale Kräfte reichen Jahrhunderte zurück.
Ich bin eines der alten Wesen,
das letzte, das es noch gibt.

Passt auf,
ihr Stimmen, passt auf!
Alte Seelen, alte Wesen
braucht es da draußen mehr,
als ihr glaubt.

-A


Das und viele andere Gedichte findest du auch hier:
Kindle Buch: Männerrosa Band 1

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So fing ich an Liebesgedichte zu schreiben

Liebesgedichte sind mein Anker.

Ein Buch zu schreiben ist nicht schwer. Es zu veröffentlichen – das schon eher. Eigentlich hatte ich nie wirklich vor, ein Buch herauszubringen. Und doch ist daraus eine kleine Reise entstanden, die ich gerne mit euch teilen möchte.

Alles begann vor rund 27 Jahren. Ja, das ist schon eine ganze Weile her.
Stellt euch einmal vor: kein Internet, wie wir es heute kennen. Keine iPhones oder Smartphones, kein Musikstreaming, keine Podcasts, kein Social Media – und keine Möglichkeit, sich so wie jetzt mit euch online auszutauschen.

Was uns heute selbstverständlich erscheint, war damals schlichtweg undenkbar. Ich finde es immer wieder faszinierend – und auch schön –, in einer Zeit zu leben, in der man all diese Entwicklungen miterleben darf.
Okay, zugegeben, das klang jetzt vielleicht ein bisschen pathetisch.

Mit 16 besuchte ich die 11. Klasse eines Gymnasiums in Frankfurt. Nicht, weil ich das unbedingt wollte – im Gegenteil. Ich wollte arbeiten, endlich raus aus der Schule. Aber ich fand keine Lehrstelle. Es war eine Zeit, in der sich 1.000 Jugendliche auf 10 Ausbildungsplätze bewarben. Da war man einfach nur einer von vielen. Und wer will das schon sein?

Es war kein leichtes Jahr. Zum ersten Mal in meinem Leben musste ich mich mit dem Tod auseinandersetzen. Mein Großvater war gestorben – ein Mensch, den ich sehr mochte und dem ich viel zu verdanken habe.
Wir verbrachten jeden Sommer bei meinen Großeltern. Bastelten gemeinsam mit Holz, lernten in den Ferien – Mathematik bei meinem Großvater, Rechtschreibung bei meiner Großmutter.

Der Verlust war ein Schock. Und rückblickend war es genau dieser Moment, der mich – ganz unbewusst – zum Schreiben brachte.

Ich schrieb einfach drauflos. Nicht mit der Hand – meine Handschrift war (und ist) eine Katastrophe. Meine Oma sagte immer: „Schreib mit dem Füller. Mit dem Kugelschreiber versaust du dir die Handschrift.“ Und ja – sie hatte recht. Lehrerin eben.

Ich tippte meine Texte auf meinem alten Spielecomputer – einem Amiga Commodore 500. Mit Diskettenlaufwerk und Nadeldrucker. Für alle Jüngeren unter euch: Nein, ein Nadeldrucker ist keine asiatische Massageform, sondern ein Gerät mit 24 Nadeln, das damals als Drucker diente.

So entstand eines meiner ersten Gedichte: „Einsamkeit ohne dich.“
Eine kleine Gedichtesammlung begann – ganz analog und völlig ohne Plan. Viele dieser frühen Liebesgedichte haben später ihren Weg in mein erstes Buch gefunden.

Männerrosa – Das Buch

Zum Hörbuch – Ich bin die Liebe

Liebe Grüsse
Alexander


Mehr Liebesgedichte direkt in der Kategorie:
http://www.maennerrosa.de/category/liebesgedichte/

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Du Wundervoller

Ich gestand dir alles

in diesem einen Moment.

Zog mich aus bis auf die Unterhosen,

Blicke berühren meine Haut

so wie der Sand und das Meer alles aufsaugt.

Entleere meine Seele und gestand

dir mein verborgenes Ich.

Was ich für mich behielt,

weil die Menschheit so armselig ist,

wie sie reagieren auf mein inneres Ich.

Was machst du, du wundervoller Mann?

Du nimmst mich in die Arme

und verbannst alles aus meinem Verstand,

was sich so lange hat eingebrannt.

-A

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Der Liebe ist es egal

Der Liebe ist es egal, wen du liebst.
Wem du dein kleines Herz gibst.
Welchen Zeitraum du wählst dich selbst loszulassen,
um den einen Menschen endlich zu fassen.
Ob er einfach an einer Bordsteinkante steht
und dich mit dem ersten Blick versteht.

Der Liebe ist es egal, was deine Gedanken sind,
in diesem allerersten Moment eurer Zukunft.
Wie lange diese Zukunft auch sein mag
und du vielleicht nichts von deiner Liebe aufsparst.
Wenn alles sooo einfach und schön im Fluss ist,
der von Anfang an rosarot ans Ufer spritzt.

Der Liebe ist es egal, wen du wählst,
oder dich im Leben öfter verwählst.
Du dich nicht entscheiden kannst,
ob Frau oder Mann für den täglichen Geschlechterkampf.
Wenn du versagts nach Strich und Faden,
für ein Geständnis, um Liebe zu entfachen.

Der Liebe ist es wichtig, dass du liebst
und dein Herz ab und zu das Feuer spürt.
Du die eine wahre Seele findest,
die die Liebe empfängt, die du empfindest.
Der Liebe ist es egal, was danach kommt.
Du hast geliebt. Das ist es, worauf es ankommt.

-A

Mehr Gedichte findest du hier

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