Das Gedicht „Duschen mit dir“ ist wahrscheinlich das Erotischste, was ich je geschrieben habe und auch wirklich gut finde. Es ist einfach so sinnlich. Diese Gedanken kreisen um diesen einen Moment. Natürlich zu zweit. Hier meine Audio Version für euch.
Ich verweile im Auf und Ab der Distanzierung.
Was ist erlaubt und was nicht.
Die Änderung ist da stetig.
In der Stille – mit mir selbst – erlaube ich mir alles.
Alles, was mir gefällt.
Ich erlaube mir, zu lieben.
Die Distanzierung zu belügen.
Den einen Mann zu kriegen, der mich sieht.
Der mich „Mein Schöner“ nennt
und meine wahre Schönheit erkennt.
Unsere Gezeiten der Berührung bilden eine Brücke
in einer Zeit der großen zwischenmenschlichen Lücke.
Denn wir zwei bilden eins,
denn auch wenn wir oft die Ebbe spüren,
die Flut im Herzen lässt die Emotionen jeden Tag hoch pulsieren.
So scheint, ob fern oder nah, die Berührung da.
Auch wenn das Wasser sich zurückzieht
und einen Keil zwischen uns schiebt.
Die Liebe stetig die Gravitation besiegt
für die Berührung in den Gezeiten.
Die Beziehung, die alles fordert
und alle Möglichkeiten gibt.
Auch im schillerndsten Licht
finden wir an so manchen Tagen keine Antworten.
Die Motten kreisen und verbergen alles,
was die Welt sonst noch so bewegt.
Menschen verstecken sich
und haben keine Gedanken für uns übrig.
Sie sind wankelmütig.
Wir nehmen es ihnen nicht übel,
sie meinen es nicht so, nicht?
Die dunkle Stille ist die Wahrhaftigkeit
genau in diesem Moment.
Dieser Moment besiegt dich aber nicht,
denn du verschaffst dir dein eigenes Licht.
Du bist der Funken und zündest die Helligkeit
– für ein bisschen Klarheit in dieser Welt.
Es lodert in dir, das Feuer,
und fängt an zu brennen.
Da leuchtest du schon von der Ferne –
wie eine Fackel im Wind.
So stark und kräftig aus einem Stück trockenem Holz,
mit viel Sauerstoff gebunden.
Aus deinen Gedanken entspringt die Wirklichkeit,
wie alles sein kann durch den Funken in dir selbst.
Denn wenn alles schwindet,
wirst du zum Leuchtfeuer.
Manchmal braucht Liebe keine großen Worte. Manchmal genügt das stille Versprechen, da zu sein — wenn alles wankt. Dieses Gedicht ist für all jene, die sich wünschen, getragen zu werden.
Ich tage dich abends in mein Bett, lege dich sanft hinein
und am Morgen wieder hinaus. Alles von vorn.
Beim Zähneputzen grinse ich in mich hinein.
Sehe dich neben mir stehen, mit Schaum vor dem Mund.
Ich trage dich durch den Tag, wenn ich in die Stadt gehe
und bei der Arbeit gerade dumme Menschen ertrage.
Hier hilfst du mir mein positiver Gedanke zu sein, obgleich es nur Sekunden sind, in den ich wahrscheinlich verweile.
Ich trage dich, weil ich deine sanfte Nähe brauche. In der ich mich wohl fühle und spüre, dass alles leichter wird.
Ja, wenn ich dich trage, bist du weder schwer noch leicht.
Ich schwebe eher und hebe ein bisschen ab. Ganz seicht.
Ich trage dich in meinem Herzen. Solange ich kann. Bewahre deine Schönheit und den Schmerz, der mich am Leben hält.
Was denkst du? Magst du die Gedanken, dann lass mir gerne ein Kommentar hier!
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