Schlüssel zum Sommer

Manchmal verliert sich der Sommer
nicht im Kalender, sondern zwischen Terminen,
Gedanken und dem, was wir auf später verschieben.
Und manchmal liegt er näher, als wir glauben.


Die Schlüssel zum Sommer
sind verloren gegangen,
zwischen der Arbeit und
dem ständigen politischen Gerangel.

Kaum gemerkt,
wie die Zeit vergeht.
Die Straßen werden wieder grau
und verlieren ihr Sommerglitzern
durch den ständigen Regen.

Zu kurz war die Zeit,
denn die Zeit drängt uns
nun in der Dunkelheit
zur Arbeit zu gehen.
Unsere Pläne wieder einmal
auf Eis liegen.

Die Blätter fliegen zu schnell
im täglichen Rausch.
Der Herbst spielt seine Musik
und ich fordere dich auf
mit mir tanzen zu gehen.

Mit prasselnden Regen
und den kleinen stürmischen Winden
fegen wir durch Wohnung
und bereiten uns vor
für unseren Tanz ins Eheleben.

Und ich bin mir sicher
die Schlüssel tauchen wieder auf,
holen alle Pläne
aus den Schubladen raus
und werden am Hochzeitstag Softeis lecken.

Bis dahin
kuschle ich dich einfach nieder,
versprühen Funken
durch aufschlagende Augenlider.
Sparen Energie durch unsere Körper,
die eng aneinander liegen.

Die Schlüssel zum Sommer liegen
in unserer Kleinigkeitenbox
bei den Sommerbildern.

-A


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In Moderne Liebesgedichte findest du Texte über Nähe, Alltag und Wahrhaftigkeit. Weitere Gedichte entdeckst du im
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Das Wunder in dir

Es gibt Momente, in denen man sich verliert —
zwischen Menschen, Erwartungen, Lärm.

Dieses Gedicht über Selbstfindung und innere Unruhe
erzählt davon, wie du aus der Masse heraustrittst
und zurückfindest zu dir selbst.


Es sticht hier und da.

Man fragt sich,
was nur los ist
mit einem selbst.

Man will sich gehen lassen,
sich hinreißen lassen
von den Massen,

in der Bewegung
mitgetrieben werden
und kurz vergessen,
was sich innerlich zeigt.

Am Ende bleibt nicht viel,
außer immer wieder
das eigene gewählte Ziel.

In einem Moment,
vor deinem Auge,
erschleicht sich
der eine Gedanke.

Wie durch ein großes Wunder
kommst du aus dir heraus,
beginnst von vorn,

bei dir allein zu sein,
nicht mit den Massen
zu verschwimmen,

um daran zu arbeiten,
was deine Wichtigkeit ist.

-A


Weitere Texte über Gefühle & Selbstfindung 
Ein Gedicht über innere Ruhe / innere Kämpfe „Poesie Hässlichkeit
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Du wirst zum Leuchtfeuer

Auch im schillerndsten Licht
finden wir an so manchen Tagen keine Antworten.
Die Motten kreisen und verbergen alles,
was die Welt sonst noch so bewegt.
Menschen verstecken sich
und haben keine Gedanken für uns übrig.

Sie sind wankelmütig.
Wir nehmen es ihnen nicht übel,
sie meinen es nicht so, nicht?
Die dunkle Stille ist die Wahrhaftigkeit
genau in diesem Moment.
Dieser Moment besiegt dich aber nicht,
denn du verschaffst dir dein eigenes Licht.
Du bist der Funken und zündest die Helligkeit
– für ein bisschen Klarheit in dieser Welt.
Es lodert in dir, das Feuer,
und fängt an zu brennen.

Da leuchtest du schon von der Ferne –
wie eine Fackel im Wind.
So stark und kräftig aus einem Stück trockenem Holz,
mit viel Sauerstoff gebunden.
Aus deinen Gedanken entspringt die Wirklichkeit,
wie alles sein kann durch den Funken in dir selbst.
Denn wenn alles schwindet,
wirst du zum Leuchtfeuer.

-A

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DIE WIR WAREN

Manchmal bleiben wir an dem hängen, was wir einmal waren –
an einem Blick, einer Bewegung, einem unsichtbaren Zuhause.
Dieses Liebesgedicht über Vergänglichkeit erzählt vom Loslassen
und vom sanften Schmerz der Erinnerung.


Die wir waren

Werden wir immer die sein, die wir waren
oder ein Gefecht mit uns austragen,
um zu sein wie ein Bild des anderen.
Wir sind einander ähnlich und vertraut,
sodass sich das Gefecht in uns aufbaut.

Verschieden sollten wir sein in jedem Punkt,
um ein Gefecht zu provozieren
und so neues Leben in uns zu bewegen.
Still wird es werden um uns,
und die, die wir waren, verlieren den Krieg.
Es geht ganz schnell auseinander,
wenn Langeweile entsteht.

Werden wir immer die sein,
die wir waren,
oder Veränderung zulassen,
um Frieden zu bewahren.

-A

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Ich trage dich — ein Liebesgedicht über Halt

Manchmal braucht Liebe keine großen Worte. Manchmal genügt das stille Versprechen, da zu sein — wenn alles wankt. Dieses Gedicht ist für all jene, die sich wünschen, getragen zu werden.



Ich tage dich abends in mein Bett, lege dich sanft hinein
und am Morgen wieder hinaus. Alles von vorn.

Beim Zähneputzen grinse ich in mich hinein.
Sehe dich neben mir stehen, mit Schaum vor dem Mund.

Ich trage dich durch den Tag, wenn ich in die Stadt gehe
und bei der Arbeit gerade dumme Menschen ertrage.

Hier hilfst du mir mein positiver Gedanke zu sein,
obgleich es nur Sekunden sind, in den ich wahrscheinlich verweile.

Ich trage dich, weil ich deine sanfte Nähe brauche.
In der ich mich wohl fühle und spüre, dass alles leichter wird.

Ja, wenn ich dich trage, bist du weder schwer noch leicht.
Ich schwebe eher und hebe ein bisschen ab. Ganz seicht.

Ich trage dich in meinem Herzen. Solange ich kann.
Bewahre deine Schönheit und den Schmerz, der mich am Leben hält.


Was denkst du? Magst du die Gedanken, dann lass mir gerne ein Kommentar hier!

 

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Männerrosa: Liebesgedichte & Herzenssprüche

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